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Erlebnissplitter
Auf dem Weg nach Assieu ist eine Jakobsmuschel verkehrt aufgeklebt. Sie zeigt nach links, also schlage ich vor, dass wir nach links gehen. Außerdem kommt eine hübsche französische Radfahrerin mit Kindern, die auch nach links abbiegt und mit der ich ein paar Worte wechsle. Als lange keine weitere Wegmarkierung kommt, fragen wir einen Briefträger im Postauto, der uns auch noch in die falsche Richtung schickt. Fazit: 3,5 km Umweg und der Haussegen hängt schief. |
Mobile Website
Nun gibt es die Website www.unserjakobsweg.at auch in einer Version für iPhones und Smartphones. Der Webserver schickt automatisch die richtige Version!Brünnlwallfahrt
Der Autor dieser Website organisiert seit 1992 zusammen mit Herrn Alois Böhm die 42 km lange Fußwallfahrt der Pfarre Seyfrieds nach Brünnl in Tschechien. Sie findet jeweils am 2. Samstag im Mai statt und hatte im Vorjahr über 90 Teilnehmer.
Unser Jakobsweg ...
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Nach einem Niedergang der Pilgerfahrt in der frühen Neuzeit, verursacht durch einen Verfall der Pilgeridee, die Reformation und nationale Kriege zwischen Frankreich und Spanien, ist seit der Mitte des 17. Jahrhunderts ein erneuter Aufschwung erkennbar. |




Wer einmal den ersten Schritt auf den Jakobsweg gesetzt hat, wird sich seiner Faszination nicht mehr entziehen können. Mit jedem Stück auf dem Weg taucht man tiefer in diese Erfahrung ein. Die körperliche Anstrengung und das Erlebnis der Natur prägen ebenso wie die historischen und kulturellen Bauten entlang der Route und das Erlebnis der Gemeinschaft. Unterwegs hat der Pilger viel Zeit, über sich, seine Beziehungen, das Leben und Gott nachzudenken. Plötzlich verschieben sich Wertigkeiten. Ein unbehauster Pilger bedarf nur weniger Dinge, um glücklich zu sein. Kein Pilger kommt so heim, wie er beim Fortgang war. Davon wollen wir erzählen.
Im Jahr 2004 machten wir - Reinhard und Maria Preißl aus Seyfrieds im niederösterreichischen Waldviertel - uns auf den mehr als 3.000 km langen Weg nach Santiago de Compostela im fernen Spanien. Die Kinder waren erwachsen geworden, die Eltern, die in den letzten Jahren pflegebedürftig waren, waren verstorben. Also ergab sich ein Zeitfenster, um innezuhalten und eine neue Herausforderung zu suchen.